- Bloggen in der Regelmässigkeit wie in der (älteren) Vergangenheit möchte ich (zur Zeit, bis auf weiteres, überhaupt… wer weiss das schon…) nicht mehr. Ganz auf bloggen verzichten möchte ich aber auch nicht, es wird also weiterhin mehr oder weniger brüchige und unregelmässige Statusberichte geben auch überall lesen und je nach Laune mal kommentieren werde ich weiterhin mehr oder weniger regelmässig. Warum nicht wie immer?
Weiss ich auch nicht, vielleicht einfach weil sich die Zeiten und Bedürfnisse ändern und mir (zur Zeit, bis auf weiteres, überhaupt… wer weiss das schon…) mehr nach kurzen Facebook Statements der Sinn steht. - Küchenkauf geht auch recht spontan. Anfang der letzten Woche bekam ich ein Angebot in den Briefkasten. Ein kleines Möbelhaus bewarb in Zusammenarbeit mit einem namenhaften Küchenhersteller die so genannte “Küchentesterwoche”. Es wurden 28 potentielle Küchenkäufer gesucht, die bereit sind nach abgeschlossener Montage der Küche eine Bewertung des ganzen abzugeben. Als Gegenleistung sollte es die auf Maß angepasste Markenküche zum halben Preis geben (mit Ausnahme der Elektrogeräte), inkl. Aufmaß vor Ort, Lieferung und Montage. Nun, das wollte ich mir ja auf jedem Fall mal näher anhören und vereinbarte einen Termin für Freitagnachmittag. Man nahm sich viel Zeit für uns, nach ungefähr zwei Stunden hatten wir einen ungefähren Plan unserer Traumküche zusammengebastelt, es folgte die erste Kalkulation durch den Verkäufer und wir fielen innerlich vom Stuhl, erbaten uns aber eine Nacht des darüber nachdenkens. Es wurde ein neuer Termin für den nächsten Mittag vereinbart…
Am Abend rechneten wir nochmal die Küche durch und kamen überein, dass wir sie zu diesem Preis ganz sicher nicht kaufen wollten und uns schon gar nicht unter Zeitdruck setzen lassen wollten. Wir fuhren auch nochmal in das Ortsansässige Küchestudio um festzustellen, es gibt zu dem Preis immer gleichwertige Küchen zu kaufen. Eigentlich wollten wir gar nicht mehr hinfahren, aber uneigentlich war ich sauer und wollte dem guten Mann nochmal ein bisschen das Wochenende versauen und vor allem Feedback geben.
Wir machten uns also auf den Weg und setzen uns sehr bequem hin, fest in dem Glauben hier ohne Küchenvertrag wieder zu gehen. Dann liessen wir den Verkäufer ein bisschen arbeiten, denn die bisher pauschale Kalkulation (die Küche kostet pro laufendem Meter xy Euro) nahmen wir nicht hin. Gerne wollten wir von jedem Schrank, jedem cm Arbeitsplatte, Wandanschlussleiste etcpp den genauen Listenpreis haben, welcher natürlich aus dem grooooßen Katalog herausgesucht werden musste. Ja, es waren kleine Schweissperlen auf der Stirn und ja, wir grinsten innerlich. Am Ende teilten wir das ganze durch zwei um auf die Hälfte zu kommen und es kam nämlich eine Zahl heraus, die ganz gewaltig von der ersten Kalkulation abwich. Wir tippten auf exakt diese Zahl forderten sie als Kaufpreis ein… Es folgte ein langes Gespräch zwischen Verkäufer und Cheffe im stillen Kämmerlein, man kam uns entgegen und am Ende war man sogar knapp unter der von uns geforderten Zahl und gab sogar noch die teureren Griffe ohne Mehrpreis her. Tja, nun haben wir also eine tolle, schlichtweisse und auch noch (mehr oder weniger) Rollstuhltaugliche Küche gekauft, die wir uns zum Normalpreis niemals nicht hätten leisten können und ich freu mir den Hintern ab
Geliefert wird Ende März, vorher wird noch exakt vermessen und eine finale 3D Präsentation gestartet und ich kann mir noch Gedanken machen in welcher Knallfarbe ich die Wände streiche und ein paar Elektrogeräte dürfen wir dann auch noch kaufen gehen
- Der Kauf eines neuen Fußbodens im Wohn-/Eßbereich verliert an Wichtigkeit, wenn man spontan eine Küche gekauft hat.
- Vertraue keinem Teenager, auch wenn er noch so nett und einsichtig tut. Bleib dran, mache Druck es ist im beiderseitigen Interesse (das sieht der Teenager zwar noch nicht so, aber ich weiss es!)
- Ausbildungsplätze fallen nicht vom Himmel, auch wenn es manchmal den Anschein hat.
- Teenager müssen manchmal doof sein. Eltern auch. Dann fällt die Ablösung leichter
- Sonntagmorgens um 6:00 aufzustehen – um dann eine knappe Stunde Auto zu fahren – um dann in einer kühlen Sporthalle zu sitzen – um dem Kind beim Fußballspielen und verlieren zuzuschauen ist doof – echt.
- Die zweite Seite der Medaille: Wenn man Sonntagsfrüh mit dem Kind zum Fußballturnier fährt, dann fährt man auch mal durch Gegenden, durch die man sonst nicht fahren würde. Wenn man durch so Gegenden fährt, dann sieht man Dinge, die man sonst nicht sehen würde und man kommt auf Ideen, auf die man sonst nicht kommen würde und nimmt sich Dinge vor, für die Zeit nach Schnee und Eis, die man sich sonst nicht vornehmen würde. Das ist GUT
- Katzen sind auch doof. Also manchmal sind sie wirklich doof. Es macht ja nix, wenn sie sich übergeben müssen. Aber mal ehrlich: Wenn die Katz auf dem Laminat sitzt und anfängt zu würgen… warum in aller Welt dreht die Katz sich dann nochmal blitzschnell zum Teppich um Fellklumpen und anverdautes Katzenfutter dorthin zu würgen, wo man es nichtmal eben schnell wegwischen kann? Kann mir das wer erklären?
- Internet und Kommunikation frisst Arbeitszeit und Energien, die man dringend sinnvoller nutzen könnte und sollte, darum ist auch jetzt an dieser Stelle wieder Schluß mit bloggen


























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