Feb 27

Besser spät als nie möchte nun auch ich Muriels Aktion ausführen und den Gastbeitrag hier veröffentlichen. Ich habe keine Ahnung, wer der Autor ist, freue mich aber ganz gewaltig über das bestimmt leckere und vor allem flexible Rezept :good:

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Liebe Frau Multiples, wir kennen uns nicht. Und bis zu Muriels
Bfasdm-Dingens kannte ich auch Dein Blog nicht. („Frau“ und „du“ klingt zwar
komisch zusammen, aber Siezen ist auch blöd, oder?) Nun habe ich mich kreuz
und quer durch Dein Blog gelesen, denn zum einen hat mich Deine Geschichte
gefesselt, zum anderen wollte ich natürlich einen Anhaltspunkt finden, wenn
nicht gar eine Antwort auf die Frage: Was schreibe ich der Frau Multiples
jetzt nur, wenn ich ihr kein absolutes Kuckucksei unterschieben will?

Dein Blog ist ja ein sehr persönliches, es dreht sich um Dich und Dein
Leben. Dazu kann ich wenig  bis gar nichts sagen, aber glücklicherweise bin
ich doch fündig geworden. Katzen! Natur! Fotos! Ich habe keine Katze, knipse
aber gern welche, die mir vor die Linse laufen. Das erste Foto zeigt meinen
Ferienkater 2009. Wir waren auf einem Bauernhof, und der Kater, dessen Name
mir gerade partout nicht einfallen will, wollte immer mit in unsere Wohnung.
Da er aber Untermieter hatte, Zecken nämlich, durfte er nicht mit rein.
Gestreichelt wurde er trotzdem.

Ferienkater-1

Das zweite Foto ist bei einem Sonntagsspaziergang Mitte Februar entstanden.
Eigentlich langweilig: immer dieses Weiß! Man knipst so vor sich hin und
denkt, ach, jetzt hab ich genug. Dann schaut man sich alle Fotos an und
merkt: Nein, es sind gar nicht so viele. Und wer weiß, wann wir wieder einen
Winter wie diesen bekommen. Großartig ist das, ja!

Winter

Vom Kochen, Backen, Essen, Schlemmen hab ich zwar nichts weiter bei Dir
gelesen, aber ich konnte ja auch nicht jeden Blogpost mitnehmen. Ich hoffe
also, es ist in Ordnung, wenn ich einen Kuchen für Dich backe? Allerdings
werde ich ihn wohl selbst essen müssen. Denn Du wohnst ein bisschen weit weg
für einen Kaffeeplausch – was ich sehr schade finde.

Der Kuchen also. Rührkuchen, Aschkuchen, Napfkuchen, Guglhupf – er hat viele
Namen. In diesen, den ich Becherkuchen nennen könnte oder Gerührter mit
Apfel, kommt Folgendes hinein: 3 Eier, 1,5 Becher Zucker, 1 Päckchen
Vanillezucker, 0,5 Becher Öl (eher weniger), 1 Becher Joghurt (oder
Schlagsahne oder saure Sahne), 3 Becher Mehl, 1 Päckchen Backpulver.

1

Das alles in der genannten Reihenfolge in die Schüssel geben und verrühren.
Währenddessen überlegen, was für ein Kuchen es werden soll. Mit Kirschen?
Mit Apfel? Mit Kakao? Mit Aprikosen? Mit Nüssen? Schmeckt alles. Es sollte
bloß nicht zu viel Obst hinein, sonst wird der Kuchen zu schwer und bricht
auseinander. Hatte ich auch schon. Schmeckt zwar trotzdem gut, sieht aber
nicht so toll aus.

2

Die Form mit Butter fetten und Zucker draufstreuen, das gibt eine leckere
Kruste. Zirka eine Stunde bei 180°C backen und dann: Guten Appetit!

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Ich hoffe mal, Du isst auch Kuchen? Und fragst Dich jetzt nicht nur
verdattert, wie Deine Gastbloggerin auf diese Idee gekommen sein könnte? Sie
war auf einmal da, die Idee, und ein Kuchen lässt sich gern fotografieren…

4
Außerdem gab es ja letztens bei Dir etwas zu feiern (Post vom 9.Februar),
und ich wünsche Dir, dass 2010 weiter wunderbar bleibt.

Die besten Grüße von xxxx (Viel Spaß beim Raten…)

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So liebe Leser und Leserinnen. Da ich aufgrund aktueller Familienerereignisse (darüber gleich mehr) in den letzten Tagen überhaupt gar nicht zum Bloglesen kam, konnte ich diese Aktion auch überhaupt gar nicht verfolgen und habe allein von daher schon so rein gar keine Ahnung, wer mich mit diesem leckeren Kuchen bedacht hat. Wer hilft mir bittedanke raten? Alle Teilnehmer dieser Aktion sind hier bei Muriel zu finden.

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Feb 22

Die Teenagerin möchte Pferdewirtin werden. Ganz bestimmt und immer noch. Es laufen Bewerbungen, es kommen Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und es kommen Einladungen zu einwöchigen Praktika, zwecks Probearbeit. Soweit wohl alles normal und gut.

Gestern dann fuhr ich mit der Teenagerin in den tiefen Osten unserer Republik. Sie sollte und wollte dort ein solches Praktikum auf einem Pferdehof absolvieren. Soweit so normal und auch gut…

Komisch fand ich schon im Vorfeld, dass hier kein Ausbildungsplatz geboten wurde sondern die Möglichkeit eines einjährigen Praktikums gegen Kost, Logie und eventuell ein Taschengeld. Aber jut, in der Not nimmt man alles und solange man keinen Ausbildungsvertrag hat ist ein festes Praktikum und somit Praxiserfahrung ja doch auch Gold wert. Komisch fand ich weiter, dass man allerdings für dieses Probepraktikum 5 Euro täglich für Kost und Logie forderte… aber jut. Die ham halt nichts zu verschenken, beruhigte mich der Gatte, an den 5  Euro soll es nun wirklich nicht scheitern. Soweit so gut – an dem normal kamen mir schon Zweifel.

Weitere Zweifel kamen mir während der Fahrt – zwischenzeitlich kam die Frage auf ob wir jetzt plötzlich allein auf dieser Erde wären, aber dann kam doch wieder ein Ort mit 3 Häusern und einer Ruine. Ich wollte dort nicht begraben sein, aber mein Kind sollte ich dort lassen :wacko:

Nunjut, der Ort des eigentlichen Geschehens war dann schon fast eine Stadt. Eine sehr kleine Stadt, aber man erkannte menschliches Leben und zwar eindeutig. Soweit war ich also etwas beruhigt. Alles wieder normal und gut.

Wir fanden die besagte Adresse und ich wollte direkt wieder kehrt machen ohne auszusteigen. Ungepflegte Hinterhofatmosphäre. Dreckig, speckig, eng, deprimierend: Gräuslich und insgesamt alles andere als gut und normal.

Das Auto parkten wir nicht auf dem Hof, sondern etwas weiter weg und ich beratschlagte mich telefonischmit dem Gatten, dass wir nun doch erstmal reingehen sollten um das Ganze aus der Nähe zu betrachten. Tja… Verstand des Gatten, gegen Bauch der Mutter. Wir hätten auf den Bauch hören sollen.

So gingen wir als auch den Hof, der auch bei näherer Betrachtung nicht wirklich schön war – um es mal nett auszudrücken. Wir klopften, uns wurde geöffnet man bat uns in die dunkle, stinkige Stube und bot uns einen Platz am wacklig, alten Eßtisch an. Die Tochter wollte sich gerade setzen, ich stand noch im Raum und überlegte ob es sich überhaupt lohnt sich zu setzen, da kam dann die Frau Hofbesitzerin um die Ecke und hatte einen süßen Hund dabei.

Der Hund freute sich so sehr uns zu sehen, dass er sich direkt auf meine Jacke stürzte und sich dort festbiss. Erst auf mein energisches Bitten, man möge doch den Hund wegnehmen kam Frau Hofbesitzerin angeschossen und scheuchte den Hund von mir weg. Der stürzte sich dann freudig erregt auf die Teenagerin und biss ihr zunächst in die Hand und dann in den Oberschenkel. Mein Kind heulte – klar, die Hand blutete wie Sau, die Hose war im Eimer und der Schreck saß in den Gliedern. Putzigerweise hatte man direkt Wunddesinfektionsmittel griffbereit – offenbar braucht man das hier öfters?!?!!

Das ich mein Kind schnappte und erklärte wir würden nun wieder nach Hause fahren, das verstand man überhaupt nicht. NUR wegen dem Hund??? Man war fassungslos, denn immerhin hätte man doch versucht ihn zu halten, aber wenn der sich plötzlich losreisst, ja da könne man ja auch nichts machen. Meine Anmerkung, sie hätten ja offenbar nochnichtmal den Hund im Griff, wie soll denn das mit den Pferden erst gehen… die wurde als Frechheit gewertet. Mir auch egal. Ich schnappte mein blutendes Kind um ihr erstmal im Auto die Hand zu verbinden, das Bein sah nach dem ersten Blick durch die Hose noch nicht so dramatisch aus. Wir machten uns dann auf den Weg nach Hause, als die Tochter doch das Nörgeln anfing, weil das Bein doch ganz schön wehtut. Sie zog dann die Hose aus und ich zückte die Kamera. Mittlerweile ist die Stelle noch dicker und dunkellila gefärbt.

Zu Hause angekommen, fuhren wir dann direkt weiter ins örtliche Krankenhaus. Dort wurde die recht tiefe Wunde an der Hand mit NaCL gespült, beide Stellen wurden gereinigt und verbunden. Den Feierabend feierten wir mit reichhaltiger Kost vom großen gelben M vorm Fernseher.

Heute morgen dann auf zum Kinderarzt, der die Wunden kontrollierte, welche zum Glück keine Entzündungsanzeichen aufweisen. Dann wurde aber sicher-ist-sicher gegen Tollwut geimpft und wir machten uns auf den Weg zur Polizei. Auch nach einer Nacht des darüber schlafens war  und bin ich immer noch so geladen, dass ich das nicht auf sich beruhen lassen möchte. Bei uns ist es noch glimpflich abgegangen, aber da wird Reitunterricht für Kinder gegeben, was wenn noch mehr passiert und irgendwie würd ich auch gerne die Hose ersetzt haben… Bei der Polizei wurde ich dann aber aufgeklärt, es handle sich nicht um eine straf- sondern eine zivilrechtliche Sache. Da wäre die Polizei nicht zuständig, ich müsse mich schon selbst an das zuständige Ordnungsamt und die hoffentliche bestehende Versicherung wenden, wenn ich Schadenersatz geltend machen möchte. Eine Ordnungswidrigkeit bestüde nur, wenn der Hund auf uns gehetzt worden wäre… Okeh…

Die Geschichte geht also noch weiter, ich bin ja jung, gesund und habe reichlich Kräftesreserven für so einen Quatsch… oder auch nicht :negative:

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Jan 26

Ohne viele Worte möchte ich einfach mal ein bisschen von der wunderschönen Sonne und klarkalten Winterluft verteilen, welche ich heute auf dem Weg zur Grundschule eingefangen habe.

Bitteschön *indierundeschmeiss*

Und dann mal die Frage in die Runde: Wenn man solche Landschaftsfotos auf dem Schulweg einfangen kann, hat man es dann schön oder hat man es dann schön?

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Dez 24

Ich finde ja immer die Worte Weihnachten und Streß gehören auf gar keinem Fall in einen Satz da sie sich doch grundsätzlich widersprechen. Wie kann es dann also ein Wort wie Weihnachtsstreß geben. Das klingt für mich wie Heißkalt oder ähnliches.

Weihnachten ist für mich ein Fest an dem man Zeit füreinander hat. Für mich gehört zu Weihnachten kuscheln auf dem Sofa, gutes Essen, viele Spiele, viele Gespräche, tolle Düfte nach Zimt, Orangen, Rotkohl, Lebkuchengewürz undundund… ja und irgendwann und irgendwie dann auch die Geschenke, aber die sind nebensächlich – selbst die Tochter sprach das so schon aus.

Viele Menschen glauben mir nicht, dass ich Weihnachten tatsächlich gänzlich ungestresst bin. Nundenn, hier mein Blickwinkel am 24.12.2009 um 15:00.

CIMG8743 (Medium)

Im Fernsehen läuft gerade Michel in der Suppenschüssel. Das erste gute Essen liegt schon hinter uns, das Adventstiramisu ist auch schon zur Hälfte verputzt.

Selbst die Katz liegt übrigens äusserst faul am Weihnachtsbaum und lässt es sich gut gehen…

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… und wo wir gerade dabei sind Fotos zu zeigen: Fr. Rotkraut dieses hier ist für Sie. Dankeschön, Sie wissen schon warum :heart:

CIMG8739 (Medium)

So – wir werden jetzt gleich eine Runde durch die weiße Weihnachtswelt spazierengehen. Dann gibt es Kaffee, Kakao und Kekse zum Aufwärmen. Der Gatte wird sich dann in den Weihnachtsmann verwandeln und Kinder der Nachbarschaft besuchen, danach kommt bei uns dann auch bald die Bescherung.

Lassen Sie es sich gutgehen! Es muss nicht perfekt sein, hauptsache schön! :rose:

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Nov 30

CIMG8678

Dieser Kater ist der Brüller oder? Selten ein so entspanntes Katzentier gesehen.

Der kommt hier zu Besuch, schnurrt direkt los, lässt sich den Bauch kraulen, schläft ne Runde in genau dieser Haltung und geht wieder weg.

Ich lieb den – aber sowas von :heart:

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Es handelt sich übrigens auf beiden Fotos um das gleiche Katzenkind. Ist lediglich ein bisschen Zeit vergangen seit Juli :-)

Ähnliches:
  • Weihnachtsstreß?!
  • Katzengeschnipsel
  • Eine Hand voll
  • @ Frau Schrecklichschönesleben (und andere Fritz-Fans)
  • Mama guck mal…
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    Nov 26
    • MiaHeute morgen komme ich in die Küche, sitzt da Katze Mia in der Spülmaschine und leckt die Teller ab.
    • 10 Minuten später sitzt Omi Susi vor dem leeren Napf und schaut mich stumm und anklagend an. Ich hole Napf und Dose, Susi dreht sich um und geht in den Keller. Dort schnarcht sie nun vor sich hin. Wer nicht will, der hat schon?!
    • Mias Kinderlein, einst Tiger und Mimi genannt wohnen ja noch immer bei uns in der Siedlung. Mittlerweile sind sie fast 5 Monate alt, riesengroß und doch immer noch so klein. Wir haben sie fast täglich hier bei uns zu Besuch – herrlichst, zusehen zu dürfen, wie sie sich entwickeln, denn das tun sie ganz großartig. Zwei richtig tolle Katzen werden das, gerade Bronko, wie Tiger nun heisst ist ein Traum von einem Kater.
    • Apropos entwickeln…Mia entwickelt sich immer mehr von Bauernhofkatze zu Hauskatze.
    • Bequem und rundlich ist die Dame geworden, welche wir im Sommer fehlernährt und sehr dürr vom Bauernhof holten. Am liebsten liegt sie nun auf einer Decke neben der Heizung und lässt es sich gutgehen.
    • Wird es Mia langweilig, möchte sie essen. Gibt es nichts zu essen oder ist dies erledigt, fängt sie das Spielen an, dies auch gerne mal mit den Vorhängen. Da ich persönlcih Katzen in Vorhängen nicht so gerne mag, erkläre ich ihr sie sei eine Freigängerkatze und öffne die Terrassentür. Passt der Dame die Wetterlage nicht, dann schaut sie mich an als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank, macht den nächsten Quatschkram oder möchte wieder was essen. Es ist unfassbar wieviel Futter diese einst so dünne Katze vertilgen könnte, wenn wir sie denn liessen, wie sie wollte.
    • Stimmt die Wetterlage, geht sie gerne raus und erledigt artig unser Wühlmausproblem im Garten und dem Rest der Siedlung. Fein so tote Mäuschen im Vorgarten liegen zu haben. Man gewöhnt sich dran und ja, ich weiß – es könnte schlimmeres als eine tote Maus im Vorgarten sein :-)
    • Susi verprügelt Mia mittlerweile nicht mehr. Es wird nur noch geknurrt, gefaucht oder hinterhergelaufen, oft gibt sie sich aber einfach geschlagen.Susi Wenn Susi ehrlich wäre, dann würde sie zugeben, dass sie die junge Dame mittlerweile zumindest hochinteressant findet, das geht ja aber gegen die Katzenoma-Ehre, also gibt sie es nicht zu, rollt sich aber gerne mal vor Mia auf dem Boden rum, die sich das höchst interessiert, wenn nicht verblüfft anschaut.
    • Zwischendurch möchte Mia mit Susi spielen, was aber nicht wirklich gut ankommt. Ist ja aber auch wat fies, wenn die alte Dame sich einfach nur vor die Terrassentür setzen möchte und plötzlich kommt jemand hinterm Vorhang rausgesprungen. Böse Zungen behaupten, dass und anderer Quatschkram wäre Mias späte Rache für die Prügel, die sie Anfangs bekommen hat. Aber das kann ja gar nicht sein.
    • Insgesamt lässt sich also vermelden, die beiden haben sich irgendwie miteinander arrangiert. Freunde werden sie keine mehr, aber befürchten, dass eine ernsthaften Schaden nimmt muss ich auch nicht mehr. Es war also genau die richtige Entscheidung Mia zu behalten, einschliesslich des Gatten wollen wir alle nicht mehr ohne sie sein.
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    Nov 05

    Kaum zu glauben – aber wahr: Mittlerweile war ich im MRT. Ergebnis gibt es dann Morgen bei der Visite.

    Als ich zurückkam, fand ich ein Körbchen an meinem Bett und war totaaaal traurig, weil ich dachte nun die liebe Tina verpasst zu haben. Kurze Zeit später kam sie dann aber doch noch, sie wollte gern einen kleinen Abendspaziergang zur Röntgen-/MRT Abteilung und wieder zurück unternehmen. Wer kann es Ihr verübeln? :-)

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    Okt 30

    Bevor nun die Erinnerungen noch weiter verblassen möchte ich doch endlich mal erzählen und festhalten, wie es uns so in Amsterdam erging.

    Eigentlich reicht ein Wort: Großartig. Aber ich werde dann doch ein bisschen ausführlicher.

    Nach langer Anfahrt checkten wir in unserem Hotel ein. Da es schon recht spät am Tag war lohnte es sich nicht, noch großartig was zu planen. Also stellten wir uns auf einen gemütlichen Tagesausklang ein und schauten erstmal ein wenig Sesamstrasse in niederländischer Sprache. Ich liebe diese Sprache. Man kann sie so gut verstehen und sie ist – ja irgendwie total lustig in meinen Ohren. Der Gatte testete dann mal die Sauna des Hotels, während ich die Matratze des Hotelbettes testete und ein wenig unsere Tour des nächsten Tages mit Stadtplan und Co. plante, denn mein eigentlicher Plan, Amsterdam per Online Stadtführer und iPhone zu erkunden wäre dann doch etwas teurer geworden als ursprünglich geplant (Stichwort nicht eingeplante Roaming Gebühren im Ausland)

    Nach der Wellness und Ruhe Stunde machten wir uns auf zum Abendessen. Da es ja wie erwähnt schon recht spät war und wir recht kaputt von der Fahrt hatten wir keine Lust mehr nach einem Restaurant zu suchen und vertrauten darauf, dass es im Hoteleigenen Restaurant auch feines Essen geben würde. Nun um es kurz zu machen: Hier folgt das erste und letzte wirklich negative Erlebnis unserer Tour und ich habe sehr bereut keine Kamera dabei gehabt zu haben. Die Atmosphäre kalt, die Bedienung auch. Das Essen teuer, kleine Portionen auf riesigem Teller und dann nochnichtmal lecker :negative:   Ich hatte eine Gemüse Quiche, weil ich dachte bei Gemüse Quiche kann man nichts falsch machen… Doch man kann und mehr Worte möchte ich darüber nicht verlieren. Nach diesem wundervollen Mahl zog es uns dann aufs Zimmer und der Rest des Abends wird nicht gebloggt.

    Das Frühstück und der knalleblaue Himmel am nächsten Morgen machten alles wieder wett und so starteten wir mit dem Hotel Shuttel Bus zu unserer Tour, welche uns zunächst zum Amsterdamer Flughafen und von dort aus mit der Bahn zur Centraal Station führte, was ganz ausgezeichnet klappte.

    Unser erster Eindruck von Amsterdam: Fahrräder. Viele Fahrräder und eines sei schon jetzt verraten: Im Folgenden Bericht werden sie viele Fotos von Fahrrädern sehen.IMG_7552

    Amsterdam hat tatsächlich so viele Fahrräder wie es heisst und eigentlich noch viel mehr. Wo man hinsieht stehen Fahrräder und die stehen da nicht einfach nur, nein die liegen da zum Teil in Haufen einfach so übereinander – unglaublich. Direkt am Bahnhof gibt es sogar ein riesiges Fahrradparkhaus. Das hat uns nun wirklich sehr beeindruckt, zumal man es gar nicht ganz ins Bild bekommt. Hier nur mal ein ganz kleiner Ausschnitt des Ganzen.

    Von der Centraal Station zog es uns zunächst ins Jordaan Viertel.

    “Kleine Läden, historische Kneipen und hutzelige Häuser” versprach uns der Reisführer und wir wurden nicht entäuscht, zunächst passierten wir aber noch den Westermarkt und das Anne Frank Haus. Letzteres fand ich persönlich nicht soooo spannend ist halt auch nur ein Haus, wennauch mit einer Geschichte, aber mal ehrlich:  Die Geschichte erfahre ich nicht indem ich mich mit dem Gatten vor das Haus stelle und uns fotografiere. Viel lustiger finde ich es die Touristen zu beobachten die eben jenes tun.

    Der Westermarket ist da schon viel schöner, weil atmosphärischer.

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    Weiter ging die Tour durch wundervolle Straßen und Gassen des Joordan Viertels. Man stelle sich an dieser Stelle nun das Ehepaar Multiples vor. Herr Multiples schiebt Frau Multiples vor sich her. Diese hat eine Kamera um den Hals, alle paar Meter heisst es “Stooooop” und dann muss fotografiert werden :whistle:   Hier einfach mal ein paar unkommentierte Ergebnisse dieser Stooooop Rufe im Joordan Viertel

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    Weiter ging die Fahrt für mich und Wanderung für den Gatten. Das nächste Ziel sollte der Vondelpark sein. Hier, so hiess es sollte es ein großartiges Café geben und dem war auch so. Das wir auch noch draussen sitzen konnte,  war natürlich die Krönung des Ganzen und da ich hier sogar ein ungesichertes WLan Netz fand konnte ich mich ja auch kurz in Bloghausen melden und Grüße senden was den Gatten selbstverständlich überhaupt gar nicht mit einem grinsenden Kopfschütteln kommentierte. Er schüttelte genauso gar nicht den Kopf, wie er sich auch gar nicht das iPhone schnappte, als ich mal kurz verschwand.

    Der Vondelpark ist eigentlich auch nur ein Park – und doch wieder wunderschön und anders besonders. Wo findet man schon Leuchtwerbung in den Bäumen?

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    Vom Vondelpark aus ging es dann quer durch die Stadt und manchmal auch kreuz und quer.

    Davon schreibe ich heute aber nicht mehr. Das wird eine Serie mit mindestens zwei Teilen. Bleiben Sie also gespannt, was es noch zu lesen gibt über den orientierungslosen Gatten, das Rotlichtviertel, ein Mädchengeschäft, das tollste Restaurant in dem ich je gewesen bin und manches mehr.

    :bye:

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    Okt 28


    … und weil das nunmal so ist, kann ich ja auch mal zeigen, was die Heike so zu erwarten hat.

    Liebe Heike,

    Dein Ratespiel Gewinn ist auf dem Weg zu Dir… Ok, er hat heute noch eine Rundfahrt mit mir gemacht und erholt sich von dieser nun auf dem Beifahrersitz unseres Autos … aber irgendwie ist er auf. dem Weg ;-)

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    Okt 19

    Ich habe mich soweit sortiert, der Gatte weilt heute abend ausser Haus – es wird Zeit für einen gemütlichen Dia-Abend im virtuellen Multiples zu Hause.

    Wer heute so ab 20:00 Uhr noch nichts großartiges vor hat und Interesse an frischen Amsterdam Fotos und Geschichten hat, der kann ja hier immer mal wieder reinschauen. Ich werde dann nach und nach die Fotos einstellen und ein bisschen dazu erzählen.

    Wer heute abend nicht kann oder nicht ständig die Seite aktualisieren mag, der schaut dann einfach später rein. Die Fotos bleiben ja auf jedem Fall wo sie sind :-)

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