Aug 06

=> Heute erster Schultag in Niedersachsen *schubidubi* Rabenmutter, die ich bin fühlte ich mich heute vormittag so richtig befreit und fast schon ungebunden. Man schafft richtig was wenn man vor 10:00/ 11:00 damit beginnt.

=> Dem rechten Arm gehts besser. Ich konnte letzte Nacht wieder schlafen und bin heute ein ganz neuer Mensch.

=> Heute ist Tag der Blaubeeren.  Zum Mittag Blaubeerpfannkuchen und gleich zum Kaffee Blaubeermuffins. Bitteschön, greifen Sie zu, es ist genug für alle da.

CIMG8035 (Small)

=> Schrieb ich vorgestern (?) noch keine der 6 Katzen würde mit mir spielen, so muß ich das heute revidieren. Es wird gespielt und wie gespielt wird.

Sehr cool ist der Vorhang an der Haustür, da ist unten ein Knoten dran und da kann man ja mit Anlauf reinspringen um zu schaukeln. Ich habe den Vorhang jetzt einfach mal aufgegeben. Er ist nicht so wertvoll, dass sich das Kämpfen darum lohnt.

Auch cool sind Schuhe jeglicher Art und Weise – am spannendsten sind aber des Gatten Motoradstiefel, da passt so eine kleine Katz komplett rein.

Katzenkinder sind Fußfetischisten. Kaum kommt ein menschlicher Fuß um die Ecke,  sitzt da mindestens eine Katze drauf, knabbert und leckt dran rum oder nutzt es als Startplattform um sich an der Wade hochzuhangeln.

Man übt lauern, anschleichen und angreifen… ich könnt mich wegschmeissen, wenn die Katz dann aber im Anlauf oder Sprung einfach umfällt.

=> Boden fegen und wischen kann langweilig und anstrengend sein. Wem das zu langweilig wird, dem empfehle ich die Anschaffung von mindestens 4 Katzenkindern. Da wird so eine Aufgabe zum echten Event.  Mir saß heute eine Katze auf dem Fuß und versuchte sich die Hose hochzuhangeln, eine Katze lief immer genau da hin wo ich meinen nächsten Schritt hinmachen wollte und die anderen zwei jagten den Besen. Später sprang dann widerum eine so pfiffig in die Kehrschaufel, dass der gerade zusammengefegte Dreck wieder rausflog. Der Wischmop aber, der war nicht zum spielen – neihein, der wurde ganz bösegefährlich, mit großem Buckel angefaucht *gacker*

=> Jetzt Kaffeepause und Armschonen. Ich wünsche dem Bloggerland einen wunderschönen Tag.

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Jul 19

Es ist nun ungefähr ein Jahr her, dass dieses Backbuch große Wellen in Bloghausen schlug.

Fast jeder hatte es und jeder schwärmte von ihr und ihren Rezepten, die so dermassen glücklich mach(t)en.

Auch ich war befallen.

Ja genau, ich war und bin es nun nicht mehr wirklich. Die Scones sind noch immer ein Gedicht, die Cookies auch OK, aber die Torten….

Zur heutigen Geburtstagsnachfeier, wünschte sich meine Teenagerin einen Chocolate Fudge Cake, den sollte sie natürlich bekommen.

Das große Rätselraten fing schon bei der Wahl der Backform an. Gefordert waren 2 Formen á 24 cm Durchmesser.

Verfügt jemand von Ihnen über zwei Backformen von 24cm. Durchmesser? Wo lagern sie all die Backformen?

Ähm ja…

Wir sind hier eine recht gut ausgestatteter Haushalt, verfügen aber trotzdem nur über eine Standardspringform von 28cm. Mir nun gleich zwei neue Formen für nur einen Kuchen zu kaufen… nein, dazu war ich nicht bereit. Also ab mit dem Teig auf  ein Blech, denn für eine 28er Form war es natürlich viel zu viel Teig.

Von der Butter im Teig wollen wir nun gar nicht großartig sprechen… es sind die üblichen 250g, die da ins Mehl eingearbeitet werden, das  geht ja noch. Wobei, wenn man das Ergebnis dann  probiert und vergleicht mit “meinem” Schokokuchenrezept, in welches gerade mal 60g. Fett kommen, dann muß man ehrlich zugeben, dass “mein” Schokokuchenrezept leckerer-lockerer-leichter schmeckt.

Joah und dann kommt man zum Frosting. Gerade habe ich 180 g. geschmolzene Schokolade in 250g weiche Butter eingerührt…

… tschuldigung, aber da hat es mich geschüttelt das finde ich nicht lecker. Und diese Mengen von Fett sind es auf Dauer, die mir die Cynthia Rezepte verleiden.

Aber wenn das Kind die Teenagerin es sich wünscht – dann soll es natürlich so sein.

Nächstes Mal dann wieder “mein” Schokokuchen.

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Okt 16

So langsam muß ich aufpassen, auf welche Art und Weise ich Frust bewältige.

Kochen und Backen als Meditation ist zwar schön und gut, ich fürchte aber, meine Familie wird mich bald mit voller Absicht ärgern, wenn das Ergebins dann jedes Mal so aussieht und vor allem noch viel besser schmeckt.

Cynthias Coffee Cake mit Apfel und Walnuß-Zimt Topping

… und immer wieder stelle ich fest in Punkto (Food-)Fotografie habe ich noch viel zu lernen. Der Kuchen sieht in Wirklichkeit natürlich um einiges besser aus, als auf dem Bild.

Nicht im Bild, unser herbstliches Abendessen: marinierte Schweinmedallions mit Zwetschgen-Lauch Gemüse und Wildreis Das wurde schneller gegessen als ich es fotografieren konnte – SO lecker, weil leicht säuerlich und trotzdem scharfwürzig. Wer ein gutes Kochbuch mit schnellen Rezepten sucht, die trotzdem mal anders sind und dann noch nach Saison des Gemüses gestaffelt… dem kann ich das Familienkochbuch nur empfehlen. Es lohnt sich!

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Sep 09

Wenn man mal alles zusammenfasst war es am Samstag eine ziemlich geniale Party. Wir haben geladen zu einer ganztägigen Open House Party, ab 11:00Uhr. Das heisst jeder konnte kommen, wie es ihm in den Kram passte zur groben Orientierung unserer Gäste hatten wir lediglich die Startzeiten für Brunch, Kaffee/ Kuchen und Grillen angesetzt. Der erste Gast kam gegen 11:30 der letzte Gast ging gegen 23:45.

Highlight war eine Diashow die den ganzen Tag in Schleife auf der vollen Breit und Höhe unserer Wohnzimmerwand lief. Der Gatte hatte Baby- und Kinderfotos von sich gescannt und per Beamer an die Wand geworfen. Gemixt war das dann noch mit vielen Bildern, die er bei seinen USA Aufenthalten so geschossen hatte, es war immer was zu gucken.

In der Hochzeit des Grillens befanden sich ungefähr 25 Personen in Haus und Garten, das war dann auch der Moment wo ich kurz die Kontrolle und den Überblick in der Küche und im Ganzen verloren habe und irgendwie auch nicht mehr wollte. Verschärft wurde das Gefühl wegzuwollen durch den Gatten, der mir die hungrige Meute schon in die Küche schickte als ich noch lange nicht mit den Verbereitungen des Abendbufets fertig war… Vieles blieb letztendlich im Kühlschrank – ich hatte gar keine Chance mehr fertig aufzudecken, wurde ich doch schlicht verdrängt… Aber vielleicht einfach mal der Reihe nach?!

Nach dem Chaos, welches ich am Freitag zwischen ~10:00 und ~22:00 Uhr in der Küche verbreitet habe, musste es zumindest vom kulinarischen Aspekt her ein Fest werden – alles andere wäre der Arbeit nicht wert gewesen.

So viel Mühe wie diesmal habe ich noch nie ins Detail eines Brunch Buffets gesteckt und der Gatte hatte kaum mehr als ein liebevolles Kopfschütteln übrig als ich vollendend noch das ein oder andere Obststück in eine etwas andere Position rückte oder den Salzstreuer 3cm weiter nach links stellte oder Platten ein wenig drehte.

Klar, das ich zunächst mal alles fotografieren mußte bevor der erste Gast anrückte.

Selbstgebackene Schoko- und Schinken-Käse-Croissants und frische Brötchen.

Käseplatte, Hack-Gemüse-Muffins, Spinatbällchen, Wurstplatte, Lachs, Forelle und ganz viel Obst…

Das eigentliche Highlight war – ganz klar der NY Cheesecake welcher am Nachmittag aufgegessen war, kaum dass ich ihn hingestellt hatte und gar köstlich schmeckte und das obwohl an diesem Kuchen nahezu alles schief lief

  • Beim Einfüllen der Creme in die Form schwappte der Bisquitboden zur Seite, so dass er beim anschliessenden Backen durch die Creme nach oben kam und hässliche Beulen schlug.
  • Das Problem der nichtvorhandenen Fettpfanne, die ich nutzen könnte um den Kuchen im Wasserbad fertig zu backen bin ich umgangen indem ich ein tiefes – aber mit Löchern versehenes Backblech mit Alufolie abdeckte. Sah gut aus, funktionierte zunächst auch prima. Bis die oben erwähnten, einseitigen Beulen erschienen.
  • Beim Versuch die Form zu drehen um so die einseitigen Beulen zu minimieren, riss mir leider die Alufolie des Wasserbadbleches. Ist euch schonmal ganz viel kochendes Wasser auf den Boden eines 190°C heissen Backofens gelaufen? Herrlisch dat, da wird man wach und Dampfsauna soll ja auch gut für die Haut sein.
  • Ich hatte zuwenig Blaubeeren um den ganzen Kuchen damit zu bedecken – musste doch aber irgendwie die Beulen vertuschen. Also schnell nochmal ein Glas Kirschen geschnappt, den Saft angedickt und einen Kirsch-Blaubeerguß gefertigt. Soll ja keiner sagen ich sei nicht flexibel.
  • Der Cheesecake sah fantastisch aus, als ich ihn am Samstag nachmittag auf die Tortenplatte stellte. Geplant war ihn mit zwei Wunderkerzen (eine in Form einer 4 und eine in Form einer 0, gesponsert bei Bini) zu versehen, diese anzuzünden und damit zu meinem Gatten und den Gästen zu gehen. Wenn er sich schon einen solchen Kuchen zu seinem 40ten wünscht, dann auch mit Ahh und Ohhh… hatte ich so gedacht. Leider liessen sich die Wunderkerzen nur sehr schwer entzünden und als ich dann die erste gezündet hatte konnte ich nur ganz laut und ganz schnell den Gatten herbeirufen. Die Kerze brannte so schnell runter, dass ich fürchten musste ich wäre die einzige die davon was hat. Der Gatte zündete dann noch die zweite Kerze und so konnte ich noch schnell fotografieren bevor der Zauber auch schon wieder vorbei war.

Ahhhs und Ohhhs gab es dann aber beim Essen dieser Köstlichkeit. Ich denke, ich werde ihn wieder machen müssen – nur am Herstellungsprozess muss ich noch etwas feilen :-) Das es noch Scones gab ist kar und das unscheinbare da neben dem Cheescake sind Kirsch-Stratiatella-Muffins. Gänzlich ohne Cynthia aber absolut suchtgefährdend

Am Ende waren alle satt, haben sich gut amüsiert und einige wenige waren auch etwas zu tief in der Flasche, was mich dann dazu brachte mal die EOS bei Dunkelheit auszutesten. Ich war positiv überrascht, welch gutes Ergebins sie mit ISO1600 ohne Stativ bringt.

Gestern habe ich dann nahezu den ganzen Tag verschlafen – absolut hinüber trifft ungefähr meinen Zustand, denn natürlich bin ich fröhlich über jede meiner Grenzen gelaufen. Das war es aber in jedem Fall wert. Der Gatte hat sich am Samstag immer wieder bei mir bedankt, mir hat es Spaß gemacht und vor allem bin ich stolz wie Bolle, dass ich es geschafft habe.

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Sep 05

Mein Junior’s of Brooklyn New York Cheesecake befindet sich seit exakt 30Min. im Ofen und schlägt dicke, höchst unschöne Beulen – aber nur auf einer Seite… ob das wohl so richtig ist???

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[edit]

Sooo, es ist geschafft, der Beulenpestkuchen meine NY Cheescake Premiere kühlt im Kühlschrank vor sich hin und wartet jetzt nur noch auf den Blaubeerguß. Das war vielleicht ein Abenteuer… Am Ende hatte ich eine Dampf-Gesichtssauna und einen gefluteten Backofen aber dazu später mehr, momentan bin ich fertich mit der Welt.

Die Beulen sind Boden, der durch die Creme durchgebacken ist… also irgendwie habe ich es geschafft, dass unterste nach oben zu kehren ohne umzurühren – muß mir erstmal einer nachmachen :-D

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Aug 29
  • … steht ein aufgeklapptes Backbuch mit Kultstatus.
  • … sind die Reste vom Mittagessen gerade in Schüssel & Co. verfrachtet worden.
  • … stehen auf der Arbeitsplatte Mehl, Zucker, getr. Aprikosen, Schüsseln, weiße Schokolade und so rum.
  • … wuselt eine Fr. zwischen Laptop (hier: das ein oder auch andere Forum, in welchem sie kluge Kommentare schreiben muß), der Spülmaschine und der Arbeitsplatte mit beschriebenem Inventar hin und her.

Ergebnis soll dann mal sein, dass sie morgen was leckeres anzubieten hat, denn morgen kommt sie und darauf freut sich die Frau Multiples schon sehr.

Der Mediaplayer des Laptops schmeisst mir übrigens grad folgendes aus – aber sonst geht es mir ganz prima *gacker*

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=I6RrsScaYik]

In diesem Sinne – weiter gehts :-)

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