Besser spät als nie möchte nun auch ich Muriels Aktion ausführen und den Gastbeitrag hier veröffentlichen. Ich habe keine Ahnung, wer der Autor ist, freue mich aber ganz gewaltig über das bestimmt leckere und vor allem flexible Rezept
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Liebe Frau Multiples, wir kennen uns nicht. Und bis zu Muriels
Bfasdm-Dingens kannte ich auch Dein Blog nicht. („Frau“ und „du“ klingt zwar
komisch zusammen, aber Siezen ist auch blöd, oder?) Nun habe ich mich kreuz
und quer durch Dein Blog gelesen, denn zum einen hat mich Deine Geschichte
gefesselt, zum anderen wollte ich natürlich einen Anhaltspunkt finden, wenn
nicht gar eine Antwort auf die Frage: Was schreibe ich der Frau Multiples
jetzt nur, wenn ich ihr kein absolutes Kuckucksei unterschieben will?
Dein Blog ist ja ein sehr persönliches, es dreht sich um Dich und Dein
Leben. Dazu kann ich wenig bis gar nichts sagen, aber glücklicherweise bin
ich doch fündig geworden. Katzen! Natur! Fotos! Ich habe keine Katze, knipse
aber gern welche, die mir vor die Linse laufen. Das erste Foto zeigt meinen
Ferienkater 2009. Wir waren auf einem Bauernhof, und der Kater, dessen Name
mir gerade partout nicht einfallen will, wollte immer mit in unsere Wohnung.
Da er aber Untermieter hatte, Zecken nämlich, durfte er nicht mit rein.
Gestreichelt wurde er trotzdem.
Das zweite Foto ist bei einem Sonntagsspaziergang Mitte Februar entstanden.
Eigentlich langweilig: immer dieses Weiß! Man knipst so vor sich hin und
denkt, ach, jetzt hab ich genug. Dann schaut man sich alle Fotos an und
merkt: Nein, es sind gar nicht so viele. Und wer weiß, wann wir wieder einen
Winter wie diesen bekommen. Großartig ist das, ja!
Vom Kochen, Backen, Essen, Schlemmen hab ich zwar nichts weiter bei Dir
gelesen, aber ich konnte ja auch nicht jeden Blogpost mitnehmen. Ich hoffe
also, es ist in Ordnung, wenn ich einen Kuchen für Dich backe? Allerdings
werde ich ihn wohl selbst essen müssen. Denn Du wohnst ein bisschen weit weg
für einen Kaffeeplausch – was ich sehr schade finde.
Der Kuchen also. Rührkuchen, Aschkuchen, Napfkuchen, Guglhupf – er hat viele
Namen. In diesen, den ich Becherkuchen nennen könnte oder Gerührter mit
Apfel, kommt Folgendes hinein: 3 Eier, 1,5 Becher Zucker, 1 Päckchen
Vanillezucker, 0,5 Becher Öl (eher weniger), 1 Becher Joghurt (oder
Schlagsahne oder saure Sahne), 3 Becher Mehl, 1 Päckchen Backpulver.
Das alles in der genannten Reihenfolge in die Schüssel geben und verrühren.
Währenddessen überlegen, was für ein Kuchen es werden soll. Mit Kirschen?
Mit Apfel? Mit Kakao? Mit Aprikosen? Mit Nüssen? Schmeckt alles. Es sollte
bloß nicht zu viel Obst hinein, sonst wird der Kuchen zu schwer und bricht
auseinander. Hatte ich auch schon. Schmeckt zwar trotzdem gut, sieht aber
nicht so toll aus.
Die Form mit Butter fetten und Zucker draufstreuen, das gibt eine leckere
Kruste. Zirka eine Stunde bei 180°C backen und dann: Guten Appetit!
Ich hoffe mal, Du isst auch Kuchen? Und fragst Dich jetzt nicht nur
verdattert, wie Deine Gastbloggerin auf diese Idee gekommen sein könnte? Sie
war auf einmal da, die Idee, und ein Kuchen lässt sich gern fotografieren…

Außerdem gab es ja letztens bei Dir etwas zu feiern (Post vom 9.Februar),
und ich wünsche Dir, dass 2010 weiter wunderbar bleibt.
Die besten Grüße von xxxx (Viel Spaß beim Raten…)
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So liebe Leser und Leserinnen. Da ich aufgrund aktueller Familienerereignisse (darüber gleich mehr) in den letzten Tagen überhaupt gar nicht zum Bloglesen kam, konnte ich diese Aktion auch überhaupt gar nicht verfolgen und habe allein von daher schon so rein gar keine Ahnung, wer mich mit diesem leckeren Kuchen bedacht hat. Wer hilft mir bittedanke raten? Alle Teilnehmer dieser Aktion sind hier bei Muriel zu finden.
















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