Feb 27

Besser spät als nie möchte nun auch ich Muriels Aktion ausführen und den Gastbeitrag hier veröffentlichen. Ich habe keine Ahnung, wer der Autor ist, freue mich aber ganz gewaltig über das bestimmt leckere und vor allem flexible Rezept :good:

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Liebe Frau Multiples, wir kennen uns nicht. Und bis zu Muriels
Bfasdm-Dingens kannte ich auch Dein Blog nicht. („Frau“ und „du“ klingt zwar
komisch zusammen, aber Siezen ist auch blöd, oder?) Nun habe ich mich kreuz
und quer durch Dein Blog gelesen, denn zum einen hat mich Deine Geschichte
gefesselt, zum anderen wollte ich natürlich einen Anhaltspunkt finden, wenn
nicht gar eine Antwort auf die Frage: Was schreibe ich der Frau Multiples
jetzt nur, wenn ich ihr kein absolutes Kuckucksei unterschieben will?

Dein Blog ist ja ein sehr persönliches, es dreht sich um Dich und Dein
Leben. Dazu kann ich wenig  bis gar nichts sagen, aber glücklicherweise bin
ich doch fündig geworden. Katzen! Natur! Fotos! Ich habe keine Katze, knipse
aber gern welche, die mir vor die Linse laufen. Das erste Foto zeigt meinen
Ferienkater 2009. Wir waren auf einem Bauernhof, und der Kater, dessen Name
mir gerade partout nicht einfallen will, wollte immer mit in unsere Wohnung.
Da er aber Untermieter hatte, Zecken nämlich, durfte er nicht mit rein.
Gestreichelt wurde er trotzdem.

Ferienkater-1

Das zweite Foto ist bei einem Sonntagsspaziergang Mitte Februar entstanden.
Eigentlich langweilig: immer dieses Weiß! Man knipst so vor sich hin und
denkt, ach, jetzt hab ich genug. Dann schaut man sich alle Fotos an und
merkt: Nein, es sind gar nicht so viele. Und wer weiß, wann wir wieder einen
Winter wie diesen bekommen. Großartig ist das, ja!

Winter

Vom Kochen, Backen, Essen, Schlemmen hab ich zwar nichts weiter bei Dir
gelesen, aber ich konnte ja auch nicht jeden Blogpost mitnehmen. Ich hoffe
also, es ist in Ordnung, wenn ich einen Kuchen für Dich backe? Allerdings
werde ich ihn wohl selbst essen müssen. Denn Du wohnst ein bisschen weit weg
für einen Kaffeeplausch – was ich sehr schade finde.

Der Kuchen also. Rührkuchen, Aschkuchen, Napfkuchen, Guglhupf – er hat viele
Namen. In diesen, den ich Becherkuchen nennen könnte oder Gerührter mit
Apfel, kommt Folgendes hinein: 3 Eier, 1,5 Becher Zucker, 1 Päckchen
Vanillezucker, 0,5 Becher Öl (eher weniger), 1 Becher Joghurt (oder
Schlagsahne oder saure Sahne), 3 Becher Mehl, 1 Päckchen Backpulver.

1

Das alles in der genannten Reihenfolge in die Schüssel geben und verrühren.
Währenddessen überlegen, was für ein Kuchen es werden soll. Mit Kirschen?
Mit Apfel? Mit Kakao? Mit Aprikosen? Mit Nüssen? Schmeckt alles. Es sollte
bloß nicht zu viel Obst hinein, sonst wird der Kuchen zu schwer und bricht
auseinander. Hatte ich auch schon. Schmeckt zwar trotzdem gut, sieht aber
nicht so toll aus.

2

Die Form mit Butter fetten und Zucker draufstreuen, das gibt eine leckere
Kruste. Zirka eine Stunde bei 180°C backen und dann: Guten Appetit!

3

Ich hoffe mal, Du isst auch Kuchen? Und fragst Dich jetzt nicht nur
verdattert, wie Deine Gastbloggerin auf diese Idee gekommen sein könnte? Sie
war auf einmal da, die Idee, und ein Kuchen lässt sich gern fotografieren…

4
Außerdem gab es ja letztens bei Dir etwas zu feiern (Post vom 9.Februar),
und ich wünsche Dir, dass 2010 weiter wunderbar bleibt.

Die besten Grüße von xxxx (Viel Spaß beim Raten…)

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So liebe Leser und Leserinnen. Da ich aufgrund aktueller Familienerereignisse (darüber gleich mehr) in den letzten Tagen überhaupt gar nicht zum Bloglesen kam, konnte ich diese Aktion auch überhaupt gar nicht verfolgen und habe allein von daher schon so rein gar keine Ahnung, wer mich mit diesem leckeren Kuchen bedacht hat. Wer hilft mir bittedanke raten? Alle Teilnehmer dieser Aktion sind hier bei Muriel zu finden.

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Dez 07

… jetzt hol ich mir noch einen Keks und dann fang ich aber mal endlich an zu schreiben… :-)

Also mein liebes Tagebuch,

die letzten Tage habe ich Dich ja ganz schön im Stich gelassen und das Schlimmste daran ist, es tut mir nochnichtmal leid. Weisst Du hier ist ja immer soviel los und dann ist da noch neben dem ganz normalen Wahnsinn die MS, die kommt daher und macht mich mal eben so müde, dass ich meine Gehirnwindungen überhaupt nicht mehr zusammenbekomme – da bleibt dann nichts mehr als ein paar Kurzkommentare über Twitter und ein bisschen Gespiele auf Facebook.

Überhaupt Twitter und Facebook. Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt bzw. ich habe mich lange gefragt warum man das braucht und wofür es gut ist. Wenn ich was erzählen möchte, dann kann ich das ja auch hier tun… Nun, ich gebe es nun öffentlich zu, mittlerweile finde ich beide Formen der Kommunkation in Ergänzung zum ausführlichen bloggen sehr spassig und nutze es gern für jede Art des kurzen Zwischenrufes, für die es sich nicht wirklich lohnt einen neuen Artikel zu schreiben.

Aber das wollte ich ja eigentlich gar nicht erzählen… eigentlich wollte ich erzählen wie es mir so ergangen ist in den letzten Tagen aber jetzt wo ich die Tasten so unter den Fingern habe da plapper ich einfach mal drauflos und erzähle was gerade so rauswill. Ich muss den Quatsch ja nicht lesen und Du mein liebes Tagebuch, Du musst da jetzt einfach mal durch :whistle:

Also, wie man merkt. Es geht mir deutlich besser. Die akute Schreibunlust hat sich gelegt, die Müdigkeit befindet sich gerade auf normalen Montagvormittagniveau, wie sie ein jeder kennt und der Psyche geht es deutlich besser – das ist GUT, da macht es dann auch fast nichts, dass die Beine wieder ein kleines bisschen mehr anfangen zu mosern, damit kann ich prima umgehen.

Für meine Psyche war in den letzten Tagen neben viel Schlaf und noch mehr Ruhe unter anderem ein intensiver Einkaufsbummel am Freitag sehr heilsam. Zunächst hatte ich keine Lust, aber ich brauchte dringendst neue Jeans. Die eine, die noch einigermassen passte muss ja auch mal in die Wäsche, für die anderen muss ich mir nochmal einen zweiten Hintern organisieren oder besser auch nicht. Jeans kaufen ist bei mir immer ein Drama erster Güte. Ich bin 1,60 klein und schlimmer noch, ich habe trotzdem eine weibliche Figur um nicht zu sagen einen runden Hintern über dicken Stampfern, die auch mit in die Jeans möchte. So habe ich also immer die Wahl zwischen 3/4 Jeans die bei mir dann lang sind oder krempeln oder umnähen, was mistig aussieht oder suchen nach einem Geschäft das Kurzgrößen hat, die nicht aussehen wie für OmmaKlein geschneidert und dann noch ein kleines Vermögen kosten.

Zunächst sah es auch am Freitag wieder nach viel Frust aus. Keine Jeans für mich aber immerhin ein paar nette Oberteile, welche meine Laune ein bisschen anhoben… und dann, dann sah ich es: Ein ganzes Regal voll mit Jeans in Normal und KURZ-Größen. Drei verschiedene Schnitte, viele Farben, alle Größen vorhanden. In der Kabine steigerte sich meine Laune dann ganz wesentlich als ich in die kleinere der beiden Auswahlgrößen locker passte und am Ende hatte ich gleich 3 neue Jeans (in Worten: Drei!), 2 wunderschöne Kuschelstrickjacken, 1 Bluse und 2 Shirts :yahoo:

Am Abend läutete ich dann die nächste Stufe meiner privaten Psychotherapie ein: Kekse backen. Allein in der Küche mit guter Musik und dann Keksteig kneten… Ich liebe es. Auch wenn es jetzt klingt als würde ich einen an der Klatsche haben: Wenn ich das Mehl mit den weichen Zutaten vermenge und daraus ein geschmeidiger Teig entsteht… Meditaion pur, aber total. Backen möchte ich dann eigentlich gar nicht mehr – aber das gehört ja nunmal dazu :-) So entstanden dann am Freitag Spekulatiuskipferl und Orangen-Schokotaler, welche eigentlich einfache Ausstechbutterplätzchen mit Orangenaroma werden sollten, aber das ist dann auch wieder so eine Geschichte die könnte die Überschrift “Aus Not mach Tugend” tragen.

Meine Butterplätzchen erschienen mir vom Rezept her zu fade, so habe ich dem Teig noch ein bisschen Orangenschalenaroma hinzugefügt. Da mir 20g. Butter fehlten habe ich diese durch Magerine ersetzt, aber ansonsten blieb ich treu am Originalrezept. Tja auch noch einer Stunde im Kühlschrank war der Teig arg klebrig und nicht wirklich geeignet sich ausstechen zu lassen. Nun bevor ich ihn nun wegschmiss habe ich kurzerhande ein Experiment gestartet. Der Teig wurde grob ausgerollt, mit Raspelschokolade großzügig bestreut und zusammengerollt. Von der Rolle habe ich nun Streifen abgeschnitten, diese zu Kügelchen gerollt, welche ich mit der Gabel auf dem Backblech plattgedrückt habe. Das Ganze ging dann für ca. 10 Min. in den Ofen bis die Ränder leicht braun wurden und wurde nach dem Abkühlen noch mit geschmolzener Zartbitterschokolade bestrichen. Liebes Tagebuch ich muss sagen: Das ist soooo lecker geworden, dass kann man glatt nochmal wieder machen :-)

Der Samstag ging dann sehr drömelig vorrüber. Da gibt es nicht viel zu erzählen… naja eigentlich schon, aber die schon jetzt vergessenen Streiteligkeiten im Hause Multiples, weil der lieber Vater Multiples im Brausebrand nicht mehr wusste wo die Nikolausgeschenke für die Kinder lagern… die brauchen wir hier nicht ausbreiten. Ganz normaler Familienwahnsinn halt. Was möchte man Samstags gegen 23:00 Uhr schon anderes machen, als das ganze Haus von Dachboden bis Keller zu durchsuchen? :wacko:   B-)

Gestern am Nikolaustag dann war es wieder höchstgemütlich und ruhig in diesem Hause. Ich durfte lange schlafen, dann folgte gemütliches Adventsfrühstück und ich verschwand für ungefähr 1,5 Stunden im Bad zur intensiven Körperpflege mit allem was so guttut. Jau und das tat auch gut, denn ich fühlte mich fast wie neugeboren und startete frisch fröhlich frei zunächst mal auf meiner Farm, dann in meinem Café und schlussletztendlich in meiner realen Küche. Der Sonntagsbraten wollte angebraten werden um dann gemütlich noch ein paar Stündchen vor sich hinzuschmoren und die ausserdem wollte ich noch ein bisschen bei der Herstellung von Kokosmakronen meditieren und anschliessend Mario Kart mit der Familie zocken.

Joah… das klappte auch alles ganz großartig und als ich nach vollendeter MarioKartSpielRunde in die Küche schlenderte um die Beilagen zum Braten anzusetzen und eine Soße zu zaubern stellte ich einen gar merkwürdigen Geruch fest… der kam vom Schmorbraten welcher mittlerweile ohne Bratenflüssigkeit schmorte – also verbrannte :wacko:   Okeh… Braten raus aus Bratenopf, gerettet was zu retten ist und dann gefreut, dass ich für den Notfall immer noch Tütensoßen im Schrank habe. So gab es also nur kurz Hektik in der Küche und am Ende waren trotzdem alle satt und zufrieden, denn soooo schlecht schmeckt so eine Tütensoße nun auch nicht :whistle:

So liebes Tagebuch. Nun bist Du wieder auf dem neuesten Stand der Dinge. Diese Woche stehen ein paar Termine an, ein bisschen backen möchte ich auch noch und für das WMKuÜGS gibt es auch noch ein bisschen was vorzubereiten – hihi, das macht vielleicht Spaß :good:

So langsam werde ich richtig dolle Weihnachtsvorfreudig… und das ist schön, weil ich Weihnachten nunmal so mag.

PS: Kann man sich eigentlich ausschliesslich von Plätzchen ernähren? Ich würde das im Moment glatt fertig bringen … die sind sowas von lecker :-)

Ähnliches:

  • … und die Zweite
  • ##### Newsticker #####
  • Rundumschlag Update
  • Vorrübergehend geschlossen
  • Rückblickendes Geschnipsel
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    Okt 28


    … und weil das nunmal so ist, kann ich ja auch mal zeigen, was die Heike so zu erwarten hat.

    Liebe Heike,

    Dein Ratespiel Gewinn ist auf dem Weg zu Dir… Ok, er hat heute noch eine Rundfahrt mit mir gemacht und erholt sich von dieser nun auf dem Beifahrersitz unseres Autos … aber irgendwie ist er auf. dem Weg ;-)

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    Sep 05

    In 15 Minuten landet der Gatte auf dem Hamburger Flughafen.

    Vor einer halben Stunde habe ich den kleinen American Cheescake mit einem Fruchttopping versehen. Den hab ich mit sehr viel Liebe und Mühe für den Gatten  gebacken, denn immerhin hatte der am Mittwoch Geburtstag, was es heute zunächst mal mit einem Geburtstagsfrühstück zu feiern gilt.

    Vor 2 Minuten habe ich Mia aus der Küche geschmissen – sie hat ungefähr ein viertel des Kuchens aufgefressen und das obwohl ich ihr gerade vorher das Napf gefüllt hatte. Ich bin jetzt sauer, traurig, wütend!

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    Sep 01

    in Anlehnung an Kerstin wollte auch ich heute einen kleinen Pflaumenkuchen backen. Die kleine Springform habe ich gestern günstig im Set zusammen mit einer kleinen Königskuchenform bekommen. Ich kann jetzt also kleine Kuchen in gleich 2 Formen backen :zunge:

    Da ich aus Zeitgründen keine Muse hatte erst Boden und dann Füllung zu backen machte ich mich auf die Suche nach einem entsprechendem Rezept und wurde, wie fast immer bei CK fündig.

    Selbstverständlich backe ich selten nach Rezept – sondern kombiniere dies mit meinem eigenen Gutdünken.

    Herausgekommen ist folgendes

    Zutaten:
    100g. Pflanzencreme (statt weicher Butter)
    100g. Zucker
    2 Eier
    500g. Magerquark
    50g. Gries
    1El Vanillepuddingpulver
    1Packung Bourbon Vanillezucker
    1EL Zucker/Zimtmischung (ich hab noch etwas Hagelzucker mit untergemischt)

    200g. Zwetschgen

    Zwetschgen entsteinen, in kleinere Stücke schneiden, mit 0,5 EL Zimt-Zucker Mischung bestreuen – beiseite stellen.

    Eier trennen, Eiweiß steif schlagen.

    Pflanzencreme, Zucker, Vanilliezucker und Eigelb mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Quark, Gries und Vanillezucker hinzfügen, kurz unterühren.

    Zwetschgen und Eiweiß unterheben.

    Teig in gefettete und mit Paniermehl ausgestreute, 18er Springform geben,mit dem restlichen Zimt-/Zucker bestreuen und bei 200°C ca 40 Minuten backen (Stäbchenprobe)

    Und so siehts dann aus

    IMG_7444 (Medium)

    Fazit: Doch… kann man mal wieder machen.

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    Aug 06

    => Heute erster Schultag in Niedersachsen *schubidubi* Rabenmutter, die ich bin fühlte ich mich heute vormittag so richtig befreit und fast schon ungebunden. Man schafft richtig was wenn man vor 10:00/ 11:00 damit beginnt.

    => Dem rechten Arm gehts besser. Ich konnte letzte Nacht wieder schlafen und bin heute ein ganz neuer Mensch.

    => Heute ist Tag der Blaubeeren.  Zum Mittag Blaubeerpfannkuchen und gleich zum Kaffee Blaubeermuffins. Bitteschön, greifen Sie zu, es ist genug für alle da.

    CIMG8035 (Small)

    => Schrieb ich vorgestern (?) noch keine der 6 Katzen würde mit mir spielen, so muß ich das heute revidieren. Es wird gespielt und wie gespielt wird.

    Sehr cool ist der Vorhang an der Haustür, da ist unten ein Knoten dran und da kann man ja mit Anlauf reinspringen um zu schaukeln. Ich habe den Vorhang jetzt einfach mal aufgegeben. Er ist nicht so wertvoll, dass sich das Kämpfen darum lohnt.

    Auch cool sind Schuhe jeglicher Art und Weise – am spannendsten sind aber des Gatten Motoradstiefel, da passt so eine kleine Katz komplett rein.

    Katzenkinder sind Fußfetischisten. Kaum kommt ein menschlicher Fuß um die Ecke,  sitzt da mindestens eine Katze drauf, knabbert und leckt dran rum oder nutzt es als Startplattform um sich an der Wade hochzuhangeln.

    Man übt lauern, anschleichen und angreifen… ich könnt mich wegschmeissen, wenn die Katz dann aber im Anlauf oder Sprung einfach umfällt.

    => Boden fegen und wischen kann langweilig und anstrengend sein. Wem das zu langweilig wird, dem empfehle ich die Anschaffung von mindestens 4 Katzenkindern. Da wird so eine Aufgabe zum echten Event.  Mir saß heute eine Katze auf dem Fuß und versuchte sich die Hose hochzuhangeln, eine Katze lief immer genau da hin wo ich meinen nächsten Schritt hinmachen wollte und die anderen zwei jagten den Besen. Später sprang dann widerum eine so pfiffig in die Kehrschaufel, dass der gerade zusammengefegte Dreck wieder rausflog. Der Wischmop aber, der war nicht zum spielen – neihein, der wurde ganz bösegefährlich, mit großem Buckel angefaucht *gacker*

    => Jetzt Kaffeepause und Armschonen. Ich wünsche dem Bloggerland einen wunderschönen Tag.

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    Jul 30

    Wer mich kennt, der müsste eigentlich wissen, dass ich es im Leben nicht mehr schaffe einen ganzen Tag lang krankes Kind zu spielen und im Bett zu bleiben.

    Mittlerweile bin ich aufs Sofa gewechselt und auf dem Weg dorthin habe ich nochmal schnell den Mürbeteig, welcher noch im Kühlschrank rumlag zum Apfelkuchen werden lassen.

    Das riecht sowat von lecker hier, fast müsste es durch die Leitungen zu Ihnen nach Hause duften.

    CIMG7939 (Medium)

    Naja und ansonsten sieht es auch nur noch so faul aus hier. Dank der modernen Technik lässt es sich ja auch vom Bett aus und im SchmuddelSchlabberlook ganz fantastisch arbeiten. Hab also richtig was geschafft heute obwohl ich das doch eigentlich gar nicht wollte.

    Hm ja… siehe Überschrift :-D Mal schauen was heute noch so über mich kommt. Ich glaub ja nicht viel – aber wer weiss das schon so genau ;-)

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    Jul 19

    Es ist nun ungefähr ein Jahr her, dass dieses Backbuch große Wellen in Bloghausen schlug.

    Fast jeder hatte es und jeder schwärmte von ihr und ihren Rezepten, die so dermassen glücklich mach(t)en.

    Auch ich war befallen.

    Ja genau, ich war und bin es nun nicht mehr wirklich. Die Scones sind noch immer ein Gedicht, die Cookies auch OK, aber die Torten….

    Zur heutigen Geburtstagsnachfeier, wünschte sich meine Teenagerin einen Chocolate Fudge Cake, den sollte sie natürlich bekommen.

    Das große Rätselraten fing schon bei der Wahl der Backform an. Gefordert waren 2 Formen á 24 cm Durchmesser.

    Verfügt jemand von Ihnen über zwei Backformen von 24cm. Durchmesser? Wo lagern sie all die Backformen?

    Ähm ja…

    Wir sind hier eine recht gut ausgestatteter Haushalt, verfügen aber trotzdem nur über eine Standardspringform von 28cm. Mir nun gleich zwei neue Formen für nur einen Kuchen zu kaufen… nein, dazu war ich nicht bereit. Also ab mit dem Teig auf  ein Blech, denn für eine 28er Form war es natürlich viel zu viel Teig.

    Von der Butter im Teig wollen wir nun gar nicht großartig sprechen… es sind die üblichen 250g, die da ins Mehl eingearbeitet werden, das  geht ja noch. Wobei, wenn man das Ergebnis dann  probiert und vergleicht mit “meinem” Schokokuchenrezept, in welches gerade mal 60g. Fett kommen, dann muß man ehrlich zugeben, dass “mein” Schokokuchenrezept leckerer-lockerer-leichter schmeckt.

    Joah und dann kommt man zum Frosting. Gerade habe ich 180 g. geschmolzene Schokolade in 250g weiche Butter eingerührt…

    … tschuldigung, aber da hat es mich geschüttelt das finde ich nicht lecker. Und diese Mengen von Fett sind es auf Dauer, die mir die Cynthia Rezepte verleiden.

    Aber wenn das Kind die Teenagerin es sich wünscht – dann soll es natürlich so sein.

    Nächstes Mal dann wieder “mein” Schokokuchen.

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    Dez 21

    … ja eigentlich wollte ich einfach nur ganz einfach und gemütlich zwei/ drei Bleche Kekse, genauer Marzipan-Spritzgebäck backen.

    HAH! Von wegen einfach und gemütlich. Eigentlich habe ich ja nahezu alle Rezepte online bei Chefkoch, spart viel Papier und den Laptop habe ich ja zwecks Musikberieselung eh immer in der Küche – Radio war gestern. Klappt auch immer ganz ausgezeichnet, wenn…

    … ja wenn man Zugang zum Netzwerk hat und nicht am Router hängenbleibt.

    Naja macht ja nichts, der Gatte fummelte ein Stunde am Netzwerk und Router, ich druckte mir derweil das Rezept an seinem PC aus und legte fröhlich los.

    Der Teig wurde zubereitet, die Gebäckspritze zusammengeschraubt…

    …oder auch nicht zusammengeschraubt.

    Fassen wir die viertel Stunde Kampf mit der Gebäckspritze, begleitet vom Fluchen meinerseits und mit dem Ergebnis einer blutenden Quetschverletzung einfach mal zusammen: Es soll schon so sein, dass  man alles was so zu schrauben ist auch an das richtige Ende schraubt, sonst geht das nicht zusammen und man schraubt sich nen Wolf. Aber wie schon so oft zuvor greift auch hier die Weisheit: Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es und ich lag erstmal mit dem Kopp aufm Tisch ob meiner Blödheit.

    Mit frisch gepflasterter Wunde machte ich mich dann ans Werk den Teig auf das Blech zu bringen…

    … nicht ohne erneutes Fluchen auf diese SCH….lechte Gebächpresse, die wieder nicht so wollte wie ich. Der Teig kam nur unter größter Kraftanstrengung vorne raus.

    Nimmt man dann statt dem Sahnespritzaufsatz den Gebäckspritzaufsatz, dann geht das allerdings ganz leicht. Auch diese Erkenntnis brauchte etwas länger, aber ich kam ganz von alleine drauf.

    OK, der Rest ist schnell erzählt, beim rausholen des ersten Bleches aus dem Ofen verbrannte ich mir nochmal schnell die Finger. Das macht aber nichts, schliesslich verbrannte ich mir beim rausholen des zweiten Bleches exakt die gleichen Finger.

    Jetzt ist gleich das dritte Blech fertig, diesmal bin ich vorsichtiger *heftignick*.

    Dann muß ich gleich nur noch die geschmolzene Schokolade auf die Kekse bringen -da kann ja ausser einer großen Schweinerei nicht mehr sooo viel schiefgehen- und dann setz ich mich wohl lieber irgendwo hin und nehm mir für heute nichts mehr vor.

    Besser isses!

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    Dez 14

    … wollte ich mich heute an die letzte Plätzchenbackrunde machen.

    Eigentlich kann ich heute aber kaum stehen und habe es eben unter großer Anstrengung gerade mal geschafft zu duschen.

    Somit werde ich heute den Tag – mal wieder – auf dem Sofa verbringen und nichts machen.

    Verdammte SCHEI*E aber auch! Kann nicht einfach mal ein Stillstand eintreten? Ich will ja schon gar nicht mehr gesund werden, aber einfach mal ein Stillstand statt ständiger Verschlechterung wär schon echt großartig!

    … und wenn schon nicht das, kann dann mal bitte viel – also sehr viel Geld vom Himmel fallen, dass wir in ein behindertengerechtes Haus, mit behindertengerechter Küche umziehen können, so dass ich an Tagen wie heute halt im Sitzen agieren kann?

    Nein? Geht nicht? MIST!

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